Seit meiner Kindheit faszinieren mich Hunde, als dann die räumlichen wie auch zeitlichen Gegebenheiten günstig waren, wälzte ich Hundezeitschriften- wie auch Bücher um die für mich geeignetste Rasse ausfindig zu machen.

Ich konnte mich nicht entscheiden, bei dieser Rasse gefiel mir das Exterieur sehr gut, jedoch der in der Literatur beschriebene Charakter passte irgendwie nicht. Nach einigem Abwägen und Überlegen war ich mir dann 100% sicher, dass es auf jeden Fall eine kurzhaarige, molossoide Rasse sein sollte. Ich besuchte also diverse Züchter, der Staffordshire z.B. gefiel mir sehr gut... aber ich wollte doch so gern einen grossen Hund, denn da ich nicht gerade kleinwüchsig bin, möchte ich nicht jedesmal einen Kniefall machen, um meinen Hund zu streicheln. Ich sagte ab, und machte mich nochmals hinter die Bücher - ohne Erfolg.

Im Februar 1995 während einem mehrwöchigen Aufenthalt in Südafrika, schlenderte ich den Strand entlang, als mein Blick auf einen Hund fiel. 
Er war ein Bild von einem Hund, war elegant, aber doch muskulös, hatte kurzes glänzendes Fell. Ein Rüde, gross, stattlich – einfach atemberaubend. Ich fragte den Besitzer nach der Rasse, als er Rhodesian Ridgeback erwiderte, stand mir im wahrsten Sinne des Wortes ein Fragezeichen im Gesicht. Ich dachte, das müsse mit Sicherheit Africaans sein, er jedoch behauptete, es sei eine offizielle Rasse, nasowas, hatte ich doch in all meinen schlauen Büchern diesen Namen nicht entdeckt.

Wieder zurück in der Schweiz, klapperte ich das Internet ab und versuchte verzweifelt hier in der Nähe einen guten Züchter zu finden, vergebens. Bedingt durch eine berufliche Veränderung schob ich das Thema Hund etwas in den Hintergrund, vergass jedoch das Bild des Ridgeback's am Strand nie.

Im Spätsommer 1997 startete ich nochmals einen Versuch, und verlangte die Welpenliste von Deutschland. Es waren 15 Adressen drauf, die ich alle durchtelefonierte ... bei einer blieb ich unwiderruflich hängen. Die Züchterin war mir auf Anhieb derart sympathisch, dass es nur ein Hund von ihr 
sein konnte.

Familie Salas bestätigte den sympathischen und herzlichen Eindruck, den mir unsere schon damals laaangen Telefongespräche erzeugt hatten. Ich betrat das Zimmer und die kleine Lady, deren Kosename "Minnie" war, sprang mir spontan auf den Schoss. Sie war die mit Abstand zurückhaltendste Hündin im Wurf und hatte das bis dato bei niemandem getan. 
Ergo, ich nahm sie mit. Eine absolute Traumhündin!

Im Frühjahr 1999 zog dann Boma bei uns ein. Wieder ein Volltreffer. 
Boma hat sich zu einem tollen Rüden entwickelt. Meine Zwei lieben sich heiss und innig und sind ein richtiges Dream-Team.
Für nichts in der Welt gäbe ich meine Beiden wieder her!

Ich wünsche Euch viel Spass beim Durchblättern der Homepage.

 

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